Depot-Vergleich 2026

Die besten Aktiendepots & Online-Broker

Mit einem Wertpapierdepot kannst du langfristig vom Wachstum der Weltwirtschaft profitieren und Vermögen aufbauen. Als Freelancer oder Selbstständiger zählt dabei vor allem, was das Depot dauerhaft kostet und wie flexibel du es nutzen kannst. In unserem Vergleich stellen wir die wichtigsten Konditionen der Anbieter nebeneinander: Depotgebühr, Orderkosten, Sparpläne, handelbare Wertpapiere und mehr. So findest du das Depot, das zu deiner Anlagestrategie passt.

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Dieser Vergleich berücksichtigt eine Auswahl beliebter Anbieter; alle Daten in der Tabelle werden i. d. R. mehrmals jährlich anbieterübergreifend überprüft. Zwischenzeitliche Änderungen einzelner Anbieter sind daher möglicherweise nicht berücksichtigt. Für Aktualität und Richtigkeit übernehmen wir keine Gewähr. Unsere Inhalte sind objektiv recherchiert und redaktionell unabhängig. Um sie kostenlos bereitzustellen, werden teils Klicks auf Verlinkungen wie „Zum Angebot“ vergütet. Nicht berücksichtigt sind externe Kosten wie Börsen-, Handelsplatz- oder Maklergebühren sowie zeitlich befristete Aktionsangebote und Sonderkonditionen, z. B. für besonders handelsaktive Personen mit mehreren Hundert oder Tausend Transaktionen pro Jahr. Bei den mit * gekennzeichneten Links erhalten wir bei einem Vertragsabschluss eine Vergütung. Für dich entstehen dadurch keine Mehrkosten.

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Dieser Vergleich berücksichtigt eine Auswahl beliebter Anbieter; alle Daten in der Tabelle werden i. d. R. mehrmals jährlich anbieterübergreifend überprüft. Zwischenzeitliche Änderungen einzelner Anbieter sind daher möglicherweise nicht berücksichtigt. Für Aktualität und Richtigkeit übernehmen wir keine Gewähr. Unsere Inhalte sind objektiv recherchiert und redaktionell unabhängig. Um sie kostenlos bereitzustellen, werden teils Klicks auf Verlinkungen wie „Zum Angebot“ vergütet. Nicht berücksichtigt sind externe Kosten wie Börsen-, Handelsplatz- oder Maklergebühren sowie zeitlich befristete Aktionsangebote und Sonderkonditionen, z. B. für besonders handelsaktive Personen mit mehreren Hundert oder Tausend Transaktionen pro Jahr. 

Depot für Selbstständige: 3 Broker im Vergleich 2026

Keine betriebliche Altersvorsorge, kein Arbeitgeberzuschuss, dafür jeden Monat ein anderer Kontostand: Als Selbstständiger stehst du beim Vermögensaufbau komplett auf eigenen Beinen. Ein Wertpapierdepot gehört dabei zu den wenigen Instrumenten, die sich an genau diese Realität anpassen lassen – wenn du das richtige wählst. Wir zeigen dir drei Broker, die sich 2026 besonders für Freiberufler und Selbstständige eignen, und beantworten die Fragen, die vor der Eröffnung wirklich zählen: Was kostet das Depot, wie wird es besteuert, wie viel Reserve brauchst du vorher und wie verhält sich ein Depot zur Basisrente und zum neuen Altersvorsorgedepot?

Warum ein Depot für Selbstständige kein "Nice-to-have" ist

Angestellte zahlen über die gesetzliche Rentenversicherung und oft zusätzlich über eine betriebliche Altersvorsorge automatisch in ihre Zukunft ein. Bei dir läuft das anders: Ohne eigene Initiative bleibt am Ende der Erwerbstätigkeit nur die Basisabsicherung übrig – und die reicht in den seltensten Fällen. Ein ETF-Depot schließt diese Lücke, weil es sich im Gegensatz zu klassischen Sparverträgen an schwankende Umsätze anpasst: In einem guten Monat sparst du mehr, in einem schwachen weniger oder du pausierst einfach.

Zur Begriffsklärung: Das Depot ist dein digitales "Lager" für Wertpapiere wie ETFs, Aktien oder Fonds. Der Broker ist die Plattform, über die du Kauf- und Verkaufsaufträge an die Börse weitergibst. Weil du für den Handel immer ein Depot brauchst, bündeln nahezu alle Anbieter beides in einem Produkt. Bezahlt und gutgeschrieben wird alles über ein verknüpftes Verrechnungskonto.

💡 Tipp für unregelmäßiges Einkommen

Richte deinen ETF-Sparplan so ein, dass du die Rate monatlich anpassen oder pausieren kannst. Viele Neobroker erlauben das kostenlos und ohne Kündigungsfrist – ideal, wenn Rechnungen mal später bezahlt werden als geplant.

Depot-Vergleich 2026: Die besten Broker für Selbstständige

Für dich als Selbstständigen zählen vor allem drei Punkte: niedrige laufende Kosten, eine kostenlose und möglichst niedrige Mindestsparrate sowie ein breites ETF-Angebot. Diese drei Broker schneiden dabei besonders gut ab:

Smartbroker + Depot
  • Kostenlose Depotführung
  • Über 1.600 ETF-Sparpläne und 2.400 Aktiensparpläne
  • Geringe Sparrate (ab 1€) möglich
  • Order ab 500€ via Gettex kostenlos, sonst 1€
  • 11 Handelsplätze in Deutschland und weitere international
  • 2% Zinsen auf dem Zinskonto (separat zu eröffnen)
  • Keine automatische Wiederanlage von Ausschüttungen
Joe Broker + Depot
  • Kostenlose Depotführung
  • Order ab 1 €
  • Handel über Gettex, Xetra, Frankfurt, Stuttgart und Düsseldorf
  • Aktien, ETFs, Fonds, Anleihen, Derivate und ETPs handelbar
  • Sparpläne auf ETFs, Aktien und Fonds, über 400 ETF-Sparpläne
  • Depot und Verrechnungskonto bei der Baader Bank, Joe Broker ist eine Marke der TARGOBANK
  • Gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 € auf dem Verrechnungskonto
  • Kontoeröffnung in wenigen Minuten direkt in der App, mit Watchlist, Preisalarmen und Lerninhalten
Scalable Capital — FREE Broker
  • Kostenlose Depotführung
  • Über 2.800 ETF-Sparpläne und 4.000 Aktiensparpläne
  • Alle Sparpläne kostenlos
  • Geringe Sparrate (ab 1€) möglich
  • EIX, Gettex und Xetra als Handelsplätze
  • 2,6% Zinsen auf dem Tagesgeldkonto
  • Ordergebühr für Handel über Gettex: 0,99€
Beim Anbieter direkt abschließbar

So findest du dein passendes Depot als Selbstständiger

Zuerst solltest du für dich klären, was dir wichtiger ist: ein möglichst niedriger Preis oder ein persönlicher Ansprechpartner. Wer auf Beratung vor Ort Wert legt, landet meist bei einer Filialbank – zahlt dafür aber spürbar mehr. Wenn du vorwiegend ETF-Sparpläne besparen willst, ist die Zahl der Handelsplätze fast egal; entscheidender sind eine niedrige Mindestsparrate und kostenfreie Ausführungen. Achte außerdem darauf, ob sich die Sparrate automatisch an dein Einkommen anpassen lässt (Dynamisierung) – das spart dir bei schwankenden Umsätzen manuelle Arbeit.

Kriterium Filial­bank Direkt­bank Neo­broker
Depot­führung meist kosten­pflichtig oft kostenlos meist kostenlos
Order­gebühren hoch moderat niedrig bis kostenlos
Beratung vor Ort Telefon, Mail App, Chat

Diese Kosten solltest du beim Depot im Blick behalten

  • Depotführungsgebühr: Bei den meisten Online-Brokern entfällt sie mittlerweile, teils ist sie an eine Mindestaktivität geknüpft.
  • Sparplankosten: Entscheidend für dauerhaftes Investieren – bei Neobrokern meist 0 €.
  • Ordergebühren: Fallen außerhalb von Sparplänen beim Kauf und Verkauf an.
  • Handelsplatzentgelt: Elektronische Plätze wie Gettex oder Tradegate sind günstiger als Präsenzbörsen.
  • Spread: Die Spanne zwischen An- und Verkaufskurs ist werktags zwischen 9 und 17:30 Uhr an der Leitbörse Xetra am kleinsten.
  • Produktkosten des ETFs: Auch wenn ein Sparplan "kostenlos" ist, laufen die Fondskosten (TER) weiter. Sie stecken im Kurs und tauchen nicht auf der Depotabrechnung auf.

💡 Gut zu wissen: "Kostenlos" heißt nicht "ohne Kosten"

Gebührenfreie Sparpläne beziehen sich nur auf die Ausführung durch den Broker. Spread, Zuwendungen an den Anbieter und die laufenden Kosten des ETFs kommen on top. Vergleiche deshalb immer das Gesamtbild, nicht nur die Orderzeile.

Steuern auf Depot-Erträge: Das musst du als Selbstständiger wissen

Gewinne, Dividenden und Zinsen aus deinem Depot versteuert in der Regel direkt der Broker für dich. Es gilt die Abgeltungsteuer von 25 %, dazu kommen 5,5 % Solidaritätszuschlag auf die Steuer und – falls du kirchensteuerpflichtig bist – Kirchensteuer. Die Erträge musst du meist nicht zusätzlich in deiner Einkommensteuererklärung angeben. Vier Stellschrauben helfen dir, die Last zu senken:

  • Sparerpauschbetrag: Pro Person bleiben 1.000 € Kapitalerträge im Jahr steuerfrei, bei Zusammenveranlagung 2.000 €.
  • Freistellungsauftrag: Damit der Freibetrag greift, musst du ihn bei deinem Broker hinterlegen. Hast du mehrere Depots oder Konten, verteilst du den Betrag auf die Institute – die Summe darf die Grenze nicht überschreiten.
  • Teilfreistellung: Bei Aktien-ETFs mit mindestens 51 % Aktienanteil bleiben 30 % der Erträge von vornherein steuerfrei.
  • Vorabpauschale: Bei thesaurierenden ETFs kann jährlich eine pauschale Steuer auf einen fiktiven Ertrag anfallen. Der Broker bucht sie von deinem Verrechnungskonto ab – halte dort deshalb ein kleines Guthaben vor.

💡 Freistellungsauftrag nicht vergessen

Ohne Freistellungsauftrag behält der Broker die Steuer ab dem ersten Euro ein. Du bekommst sie zwar über die Steuererklärung zurück, bis dahin ist das Geld aber gebunden. Der Auftrag lässt sich jederzeit für das laufende Jahr anpassen. Für deine persönliche Situation ist ein Steuerberater die richtige Anlaufstelle.

Erst die Reserve, dann das Depot: Notgroschen und Steuerrücklage

Bevor die erste Sparrate ins Depot fließt, brauchst du ein Polster, das nicht schwankt. Als Faustregel gelten drei bis sechs Monatsausgaben auf einem Tagesgeldkonto – als Selbstständiger eher die obere Grenze, denn bei Auftragsflaute kannst du nicht automatisch auf Arbeitslosengeld zurückgreifen. Rechne dabei private Lebenshaltung und laufende Betriebskosten zusammen.

Mindestens genauso wichtig: Geld, das nicht dir gehört, gehört nicht ins Depot. Dazu zählen Rücklagen für Einkommensteuer-Vorauszahlungen und Nachzahlungen sowie Umsatzsteuer, die du ans Finanzamt abführst. Lege dafür ein eigenes Unterkonto an und überweise nach jeder Rechnung einen festen Prozentsatz. So musst du bei einem Kurseinbruch keine Anteile verkaufen, um die Steuerrechnung zu bezahlen.

Rechenbeispiel: Was ein monatlicher ETF-Sparplan bewirken kann

Ein Beispiel macht den Effekt von Zeit und Regelmäßigkeit greifbar. Angenommen, du sparst 200 € im Monat und dein Depot wächst im Schnitt mit 5 % pro Jahr (alle Werte gerundet):

Laufzeit Eingezahlt Depotwert Erträge
10 Jahre 24.000 € 30.900 € 6.900 €
20 Jahre 48.000 € 81.200 € 33.200 €
30 Jahre 72.000 € 163.100 € 91.100 €

⚠️ Wichtig: Wertpapiere schwanken im Wert

Die Tabelle ist eine Modellrechnung vor Steuern und Kosten, keine Prognose. Kurse schwanken, und der Wert deines Depots kann zeitweise deutlich unter deinen Einzahlungen liegen. Einzelaktien können im Extremfall komplett wertlos werden. Breit gestreute ETFs verteilen das Risiko, beseitigen es aber nicht.

Depot, Basisrente oder Altersvorsorgedepot: Was passt zu dir?

Als Selbstständiger hast du mehr Möglichkeiten für die Altersvorsorge, als viele denken. Das klassische Depot ist dabei die flexibelste, aber nicht die einzige Option. Die Basisrente bringt einen Steuervorteil, schränkt dafür aber den Zugriff stark ein. Ab 2027 kommt zusätzlich das Altersvorsorgedepot als Nachfolger der Riester-Rente.

Kriterium Normales Depot Basis­rente Alters­vorsorge­depot (ab 2027)
Zugriff aufs Geld jederzeit nur als lebens­lange Rente begünstigt ab 62 und nach 12 Jahren
Staat­licher Vorteil Sparer­pausch­betrag, Teil­frei­stellung Beiträge steuerlich absetzbar Grund­zulage bis 540 € pro Jahr
Flexibili­tät sehr hoch je nach Vertrag je nach Anbieter
Kosten frei wählbar, oft niedrig vertrags­abhängig Standard­produkt max. 1 % pro Jahr

💡 Altersvorsorgedepot: Stand Oktober 2026

Bundestag und Bundesrat haben das Altersvorsorgedepot beschlossen, es soll zum 1. Januar 2027 starten. Nach aktuellem Stand sind auch Selbstständige und Freiberufler förderberechtigt. Auf die ersten 360 € Jahresbeitrag gibt es 50 % Zulage, auf Beiträge bis 1.800 € weitere 25 %. Wer vor der begünstigten Auszahlung entnimmt, muss Zulagen und Steuervorteile zurückzahlen. Prüfe die konkreten Anbieterbedingungen, sobald die Produkte verfügbar sind.

Für viele Selbstständige ist die Kombination sinnvoll: das normale Depot als flexibler Kern, ergänzt um einen geförderten Baustein, sobald die Einkommenslage stabil genug für langfristige Bindung ist. Welche Mischung zu dir passt, klärst du am besten mit einem unabhängigen Berater.

Wie sicher ist dein Geld im Depot wirklich?

Wertpapiere gelten rechtlich als Sondervermögen und gehören dir – nicht dem Broker. Geht ein Anbieter insolvent, überträgst du deine ETFs und Aktien einfach zu einem anderen Depot; nur falls das ausnahmsweise nicht möglich ist, greift eine Entschädigung bis 20.000 € (max. 90 %). Das Guthaben auf deinem Verrechnungskonto ist zusätzlich über die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 € pro Bank abgesichert. Die Sicherheit betrifft allerdings nur die Verwahrung – vor Kursverlusten schützt sie nicht.

Depot eröffnen und wechseln: So läuft es ab

  1. Online-Antrag ausfüllen: Name, Adresse, Kontoverbindung und Steuer-ID angeben.
  2. Identität bestätigen: per Video-Ident, eID oder Postident.
  3. Erste Einzahlung und Sparplan einrichten: ETF auswählen, Rate festlegen, Freistellungsauftrag erteilen – fertig.

Ein eigenes Geschäftskonto brauchst du für die Eröffnung nicht zwingend; dein privates Konto als Verrechnungskonto reicht in den meisten Fällen aus.

Bist du mit deinem Anbieter unzufrieden, ist ein Wechsel unkompliziert: Der Depotübertrag innerhalb Deutschlands ist kostenlos und löst keine Steuer aus, solange du die Wertpapiere behältst. Kündige das alte Depot erst, wenn das neue vollständig läuft, und prüfe vorher, ob dein neuer Broker alle deine Wertpapierarten verwahren kann. Der gesamte Wechsel dauert meist einige Wochen. Bei ausländischen Wertpapieren können Fremdkosten anfallen.

Typische Fehler beim Depot – und wie du sie vermeidest

  • Den Sparplan in Krisen stoppen: Wer bei fallenden Kursen aussteigt, realisiert Verluste und verpasst die günstigen Einstiegspreise. Pausiere nur, wenn dein Cashflow es wirklich erfordert.
  • Rücklagen im Depot parken: Steuern und Betriebsreserven gehören aufs Tagesgeld, nicht in schwankende Wertpapiere.
  • Zu viele Einzelaktien: Ein breit gestreuter ETF reduziert das Klumpenrisiko. Einzelaktien eignen sich höchstens als kleine Beimischung.
  • Nur auf Prämien schauen: Ein Neukundenbonus ist schnell verbraucht, laufende Kosten und Handelsplätze begleiten dich jahrelang.
  • Produktkosten ignorieren: Zwei ETFs auf denselben Index können sich bei der Gesamtkostenquote deutlich unterscheiden.
  • Freistellungsauftrag vergessen: Ohne ihn zahlst du Steuern, die du dir erst später zurückholst.

Besonderheiten für Selbstständige in Österreich und der Schweiz

Wenn du in Österreich oder der Schweiz lebst, gelten andere Steuerregeln als in Deutschland. Die folgende Übersicht ersetzt keine Beratung, zeigt dir aber die wichtigsten Unterschiede:

  • Österreich: Kapitalerträge aus Wertpapieren unterliegen pauschal der Kapitalertragsteuer (KESt) von 27,5 %. Inländische Banken führen sie automatisch ab. Bei einem ausländischen Broker musst du die Erträge selbst erklären.
  • Schweiz: Kursgewinne sind für Privatanleger in der Regel steuerfrei, Dividenden und Zinsen zählen dagegen zum Einkommen. Dein Wertpapiervermögen unterliegt der kantonalen Vermögenssteuer. Auf Schweizer Erträge wird 35 % Verrechnungssteuer einbehalten, die du über die Steuererklärung zurückfordern kannst. Wer gewerbsmäßig mit Wertschriften handelt, wird anders behandelt.

💡 Wohnsitz vor dem Antrag prüfen

Nicht jeder Broker nimmt Kunden aus allen DACH-Ländern auf. Schau vor der Eröffnung in den Bedingungen des Anbieters nach, ob dein Wohnsitzland unterstützt wird.

Fazit: Dein Depot sollte mit deinem Business mitwachsen können

Das beste Depot für Selbstständige ist nicht zwangsläufig das mit den meisten Funktionen, sondern das, das sich an dein schwankendes Einkommen anpasst: niedrige oder dynamisierbare Mindestsparrate, kostenlose ETF-Sparpläne und überschaubare laufende Kosten. Traders Place, Scalable Capital und Smartbroker+ erfüllen diese Kriterien auf unterschiedliche Weise – welcher Broker am besten passt, hängt davon ab, ob dir ein möglichst günstiger Einstieg, eine besonders große ETF-Auswahl oder zusätzliche Handelsplätze am wichtigsten sind.

💡 Checkliste vor der Depoteröffnung

  • ☐ Notgroschen von drei bis sechs Monatsausgaben angelegt
  • ☐ Steuerrücklage auf separatem Konto eingerichtet
  • ☐ Monatliche Sparrate festgelegt, die auch in schwachen Monaten tragbar ist
  • ☐ Broker nach Kosten, ETF-Auswahl und Wohnsitz-Verfügbarkeit verglichen
  • ☐ Freistellungsauftrag vorbereitet (Steuer-ID griffbereit)
  • ☐ Basisrente und Altersvorsorgedepot als Ergänzung geprüft

Nimm dir die Zeit für den Vergleich: Ein gut gewähltes Depot begleitet dich im Idealfall über Jahrzehnte. Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ist keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung.

Häufig gestellte Fragen

In der Regel nicht: Die Abgeltungsteuer wird direkt vom Broker abgeführt. Ausnahmen sind etwa Depots bei ausländischen Anbietern. Für die Einordnung deiner Situation hilft dir ein Steuerberater.

Eine pauschale Zahl gibt es nicht. Erst kommen Notgroschen und Steuerrücklage, dann ein Betrag, den du auch in schwachen Monaten halten kannst. Viele wählen statt eines festen Betrags einen festen Prozentsatz ihres Gewinns, damit die Sparrate mit dem Geschäft mitwächst.

Ja – alle drei vorgestellten Broker erlauben ETF-Sparpläne bereits ab 1 € monatlicher Rate. Wichtiger als die Höhe der ersten Einzahlung ist, überhaupt regelmäßig und früh zu starten.

Thesaurierende ETFs legen Erträge automatisch im Fonds wieder an, ausschüttende zahlen sie auf dein Verrechnungskonto aus. Bei Ausschüttern musst du das Geld selbst reinvestieren, sofern dein Broker keine automatische Wiederanlage anbietet. Steuerlich ist die Wirkung ähnlich, der Unterschied liegt vor allem im Aufwand.

Ja. Du kannst bei verschiedenen Brokern Depots führen, etwa um Sparpläne und Einzelaktien zu trennen. Achte nur darauf, den Freistellungsauftrag sinnvoll aufzuteilen.

In den meisten Fällen nicht. Ein privates Wertpapierdepot genügt, solange du dort nicht gezielt Betriebsvermögen anlegst. Im Zweifel lohnt sich eine kurze Rücksprache mit deinem Steuerberater.

Kosten für ein privates Depot lassen sich in der Regel nicht absetzen, da Werbungskosten auf Kapitalerträge ausgeschlossen sind. Der Sparerpauschbetrag deckt diese Kosten pauschal mit ab.

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